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Donnerstag, 29. Mai 2014

Montagsfrage | Gibt es Autoren, die Du lieber im Original liest?

Nina von Libromanie stellt jeden Montag die in der Buchbloggerwelt allseits beliebte Montagsfrage. Diese Woche fragt sie, ob wir Bücher lieber im Original oder in Übersetzung lesen.

 
Diese Frage lässt sich für mehr sehr leicht beantworten: Sofern das Buch im Original auf Englisch erschienen ist, eindeutig ja! Kein Übersetzer kann für mich an die ursprüngliche Wortwahl eines Autoren oder einer Autorin heranreichen, gerade da besonders viele Wortwitze im Englisch nicht ins Deutsche übertragbar sind und einfach verloren gehen. Das soll keineswegs abwertend klingen, denn ich arbeite selbst mehr oder weniger in der Branche und würde sehr gern irgendwann einmal Bücher übersetzen.

Manchmal sind Übersetzungen allerdings auch amüsant oder besonders gut gelungen. Zwei Beispiele aus Harry Potter, vielleicht kennt Ihr sie auch schon: Im Englischen hat Voldemort seinen Namen bzw. den Satz "I am Lord Voldemort" aus seinem Geburtsnamen 'Tom Marvolo Riddle' kreiert. Damit das im Französischen mit "Je suis Voldemort" funktioniert, heißt er in Die Kammer des Schreckens 'Tom Elvis Jedusor'. Elvis! Im Deutschen haben wir 'Tom Vorlost Riddle', was einfach nur zu "Ist Lord Voldemort" umgebrochen wurde. Gefällt mir gar nicht. Was im Französischen wirklich wunderbar gelungen ist, ist die Übersetzung des sorting hat: Er heißt dort 'choixpeau', ein Kompositum aus 'choix' für 'Wahl' und 'chapeau' für 'Hut'. Chapeau für diese Translation kann ich da nur sagen! Im Deutschen einfach nur "Sprechender Hut" ... Ich wünschte, mein Französisch und Spanisch wären so gut, dass ich auch Bücher in diesen Sprachen im Original verschlingen könnte, aber Englisch reicht mir schon mal. :)

Mittwoch, 12. Februar 2014

Montagsfrage: Haben Dich Deine Lieblingsautoren schon mal enttäuscht?


Nina von Libromanie hat diesen Montag folgende Frage stellt:

HABEN DICH DEINE LIEBLINGSAUTOREN SCHON MAL ENTTÄUSCHT?

Die Antwort lautet 'jein' und das ist okay. Ich habe eigentlich keine Lieblingsautoren per se, sondern nur Lieblingsbücher. Besonders gut gefallen mir mittlerweile Reihen, häufig Fantasy, und in diesen Reihen ist manchmal auch ein Leistungsabfall festzustellen. 

Zum Beispiel liebeliebeliebe ich Harry Potter, jedoch gefällt mir Buch #2, Die Kammer des Schreckens, gar nicht. Vor ein paar Jahren mochte ich (psssst...) Twilight, aber nach dem Debüt wurde es nur noch peinlich und die Blamage gipfelte letztlich im Ende der Reihe. *ürks* Im Regelfall lese ich Stephen King sehr gern, allerdings kam ich bei Langoliers über Seite 40 beim besten Willen nicht hinaus, so gelangweilt war ich. Die gesamte Welt lobt The Fault in Our Stars von John Green über den Klee, mir aber gefällt Looking for Alaska um Längen besser; TFiOS finde ich eher so 'eh'.

Das ist alles aber gar nicht schlimm, denn Geschmäcker sind verschieden. Was JKR oder Stephen King gefällt, muss nicht konform mit meiner Meinung gehen und hält mich garantiert nicht davon ab weitere Werke dieser Autoren zu verschlingen! :)